Wir fordern die Landesregierung auf, die Klassengrößen an niedersächsischen Schulen durch eine verbindliche Obergrenze von 25 Schülern pro Klasse deutlich abzusenken
Kreisverband Verden/ Aller
Wir fordern die Landesregierung auf, die Klassengrößen an niedersächsischen Schulen durch eine verbindliche Obergrenze von 25 Schülern pro Klasse deutlich abzusenken.
Begründung:
Durch zurückgehende Schülerzahlen müssen frei werdende Mittel dazu genutzt werden, die Lern- und Arbeitsbedingungen für Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrkräfte weiter zu verbessern. Grundsätzlich müssen die Schulen so mit Lehrern ausgestattet werden, dass die Klassengrößen „im Rahmen“ bleiben, um ein Mindestmaß an individueller Förderung gewährleisten zu können.
Noch zu oft gibt es Berichte über viel zu große Klassen mit über 30 Schülern. Beispielsweise soll durch die Schulstrukturreform das Abitur innerhalb von zwölf Jahren abgelegt werden. Dabei wird der entsprechende Unterrichtsstoff des „eingesparten“ Jahres auf die Schuljahre 11 und 12 verteilt. Im Sinne der individuellen Förderung muss daher u.a. hier eine Begrenzung der Schülerzahlen pro Klasse gewährleistet werden. Deswegen ist zu begrüßen, dass das Land Niedersachsen in den letzten Jahren zusätzliche Lehrer eingestellt hat, doch das allein reicht nicht aus.
Die Überlegungen von Kultusminister Busemann gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" im November 2007, die Klassengrößen zu senken, sollte zum Anlass genommen werden, den Worten Taten folgen zu lassen und eine verbindliche Obergrenze von 25 Schülern pro Klasse im Sinne der Bildungsqualität einzuführen.
Anmerkung: Persönliche Standpunkte stellen die Meinung des Verfassers dar und sind nicht unbedingt identisch mit der Auffassung der Jungen Union Kreisverband Verden .






