Beiträge zum Thema Schule
Schulen in Achim: Weiß die SPD, was sie will?
Ironisches Lob der Jungen Union für Quillfeldt
(LS.) Begrüßenswert findet der Vorstand der Jungen Union (JU) Verden den Antrag der Achimer SPD-Ratsfrau und Schulausschussvorsitzenden Anne-Karen Quillfeldt (SPD), eine Oberschule in Achim einzurichten. Dies sei auch eine Anerkennung der „erfolgreichen und innovativen Bildungspolitik der christlich-liberalen Koalition unter Führung von David McAllister“. Zudem trage der Antrag dazu bei, „endlich einen „Schulform-Diskussions-Frieden in Achim zu schaffen“.
Dem könne man „laut Herrn Junkers Aussage ,Wir brauchen jetzt dringend eine IGS-Lösung für Achim’ allerdings nicht ganz glauben“, bedauert die Junge Union und schreibt weiter:
„Weiß die SPD, was sie eigentlich will?" Weiterlesen auf www.ju-achim.de…
Medienkunde an Schulen
JU begrüßt Initiative der Landesregierung
An Niedersachsens Schulen soll künftig auch der Umgang mit Medien in den Lernplänen festgeschrieben werden. Ziel dieser Initiative von Wissenschaftsministerin Johanna Wanka und Kultusminister Bernd Althusmann ist es, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen.
Die Junge Union Verden begrüßt den Vorstoß der Landesregierung und hofft auf eine schnelle, unbürokratische Umsetzung. „Das Konzept der beiden Ministerien sieht vor, vor allem auch Erzieher und Lehrer zu schulen“, erklärt Steffen Lühning und ergänzt: „Als junge Generation profitieren wir enorm vom Internet. Deshalb ist es wichtig, dass alle Jugendlichen wissen, wie sie das Internet als Informationsquelle und Kommunikationsmittel optimal für sich nutzen.“
Auch das Verhalten in sozialen Netzwerken soll in Zukunft in der Schule behandelt werden. „Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler darüber nachdenken, was sie wirklich von sich bei Facebook & Co. preisgeben wollen und welche Folgen entstehen können“, erklärt Marcel Iden. Auch das Thema Datenschutz wird dabei eine wichtige Rolle spielen.
Schulangebot statt Reichsbahnwaggon
JU: Seminarfach zur Stadtgeschichte
VERDEN. Zur Diskussion um den geplanten Reichsbahnwaggon in Verden meldet sich nun auch die Junge Union zu Wort: „Wir sind der Meinung, dass so ein Waggon als Denkort viel zu teuer ist und auch bei Jugendlichen nicht unbedingt auf großes Interesse stößt“, erklärt Stadtverbandsvorsitzender Marcel Iden. Stattdessen schlage die JU ein anderes Projekt zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte vor. „Wir können uns eine Kooperation zwischen der Stadt, dem Verein für Regionalgeschichte und den Verdener Gymnasien vorstellen, bei der ein Seminarfach zur Stadtgeschichte angeboten wird“, erläutert der stellvertretende Kreisvorsitzende Steffen Lühning. „Dabei können die Schülerinnen und Schüler selbst die Geschichte aufarbeiten und sie in Facharbeiten und Präsentationen vorstellen. Zusätzlich kann dann sogar eine Internetseite entstehen, auf der die Ergebnisse präsentiert werden.“ „Es ist ja bewiesen, dass vor allem junge Menschen am meisten lernen, wenn sie sich selbst mit einer Thematik auseinander setzen“, macht Iden deutlich.
Kurzfristiger Schulausfall: Junge Union schlägt Nutzung der neuen Medien vor
Homepage nicht erreichbar | Kritik an Informationspolitik des Landkreises
LANDKREIS. Am Donnerstag fiel im Landkreis Verden aufgrund des Blitzeises der Schulunterricht an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen aus und trotzdem haben sich einige Schülerinnen und Schüler auf den Weg gemacht. Erst in der Schule bzw. während der Fahrt haben sie davon erfahren, dass der Unterricht ausfällt. Landrat Peter Bohlmann erklärt auf der Internetseite des Landkreises die Umstände der kurzfristigen Bekanntgabe und gibt auch zu, dass es mit der Internetseite des Landkreises „technische Probleme“ gab. In der heutigen Zeit darf so etwas eigentlich nicht mehr passieren: „In unserer Informations- und Medienwelt gibt es so viele Möglichkeiten zur Kommunikation, da sollte eine Bekanntgabe doch nicht an technischen Problemen scheitern“, findet Steffen Lühning und schlägt vor, auf die neuen Medien zu setzen. „Mit sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook können binnen Sekunden eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern erreicht werden. Die Nachricht verbreitet sich zusätzlich durch das Schneeballprinzip“, erläutert Lühning seinen Vorschlag. „In anderen Regionen in Niedersachsen wird zurzeit sogar über die Einführung eines SMS-Dienstes diskutiert, der die Schülerinnen und Schüler bei Unterrichtsausfall benachrichtigt“, berichtet JU-Pressesprecher Sebastian Fischer.








