2011
Veranstaltung wohl anders bewertet
Zum Leserbrief vom 20. April ,,Nur handverlesene Personen eingeladen“ von Birgit Tewes schreibt Sebastian Fischer, Kreispressesprecher der Jungen Union Verden:
Sehr geehrte Frau Birgit Tewes,
ich freue mich wirklich sehr darüber, dass Sie unsere letzten Pressemitteilungen so aufmerksam verfolgt haben. Nur schade, dass Sie unsere Meldungen offensichtlich nicht immer so akribisch verfolgen, sonst hätten Sie sicherlich unsere Einladung zur Veranstaltung nicht überlesen.
Abgesehen davon ist Ihnen ja sicherlich bewusst, dass die Junge Union eine Jugendorganisation ist, und es somit in der Natur der Sache liegt, dass wir uns hauptsächlich an Jugendliche wenden. Und nicht an alle Einwohner des Landkreises Verden.
Voller Entsetzen
Nathalie Weiß (18 Jahre alt) aus Langwedel schreibt zum Bericht „Grüne: Ortsverband gegründet“ vom 24. März (Verdener-Aller-Zeitung)
„Als ich den Bericht am Donnerstag in der Zeitung gelesen habe, bin ich besonders an einem Satz hängen geblieben und habe diesen voller Entsetzen gelesen. Dort hieß es nämlich unter anderem: Auch Nils Rohrberg freute sich darüber, dass er als „junger Mensch hier eine Chance bekommen hat, die er in einer anderen Partei sicherlich so nicht bekommen hätte.“ Diesem Satz kann ich nämlich überhaupt nicht zustimmen.
Persönlich kann ich nur über die CDU berichten. Allerdings denke ich, dass alle anderen Parteien hier im Landkreis beziehungsweise Langwedel genauso froh über junge Leute sind, die sich aktiv mit einbinden. Ich finde, entgegen der Meinung im Artikel, werden junge Leute gerne aufgenommen und die Parteifreunde sind auch froh darüber. Das Problem ist allerdings leider immer wieder, dass junge Menschen kein Interesse an Politik haben.
Ich wurde damals mit offenen Armen vom Ortsverband der CDU Langwedel aufgenommen und bin mittlerweile auch im Vorstand des Gemeindeverbandes. Ein anderes Beispiel ist auch der vorbildliche CDU-Vorstand in Kirchlinteln, der überwiegend aus jungen Menschen besteht. Abschließend möchte ich allerdings noch sagen, dass wir junge Menschen in der Politik brauchen, denn wir, die jungen Leute sind die Zukunft!“
JU zum Radweg: Geld besser nutzen
VERDEN. Der Stadtverband der Jungen Union ist dagegen, dass beim Bau der neuen Eisenbahnbrücke über die Aller auch ein Rad- und Fußweg eingerichtet wird. Vorsitzender Marcel Iden: "Die Gründe dafür liegen klar auf der Hand."Die JU kritisiert, dass nur ein Drittel der gesamten Stecke auf dem Gebiet der Stadt Verden liege, sich die Gemeinde Dörverden aber nicht angemessen an den Kosten beteiligen wolle. Auch die CDU im Stadtrat lehnt – wie berichtet – das Projekt als überflüssig und zu teuer ab.
Die Kosten für den Bau eines zusätzlichen Fuß- und Radweges entlang der Eisenbahnbrücke werden derzeit auf etwa 2,7 Millionen Euro geschätzt. Das Geld könnte nach Ansicht der JU besser genutzt werden, um die beiden bestehenden Allerbrücken für Radfahrer und Fußgänger zu verbessern.
Schulangebot statt Reichsbahnwaggon
JU: Seminarfach zur Stadtgeschichte
VERDEN. Zur Diskussion um den geplanten Reichsbahnwaggon in Verden meldet sich nun auch die Junge Union zu Wort: „Wir sind der Meinung, dass so ein Waggon als Denkort viel zu teuer ist und auch bei Jugendlichen nicht unbedingt auf großes Interesse stößt“, erklärt Stadtverbandsvorsitzender Marcel Iden. Stattdessen schlage die JU ein anderes Projekt zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte vor. „Wir können uns eine Kooperation zwischen der Stadt, dem Verein für Regionalgeschichte und den Verdener Gymnasien vorstellen, bei der ein Seminarfach zur Stadtgeschichte angeboten wird“, erläutert der stellvertretende Kreisvorsitzende Steffen Lühning. „Dabei können die Schülerinnen und Schüler selbst die Geschichte aufarbeiten und sie in Facharbeiten und Präsentationen vorstellen. Zusätzlich kann dann sogar eine Internetseite entstehen, auf der die Ergebnisse präsentiert werden.“ „Es ist ja bewiesen, dass vor allem junge Menschen am meisten lernen, wenn sie sich selbst mit einer Thematik auseinander setzen“, macht Iden deutlich.
Schneller mit Twitter oder Facebook
Auch Verwaltungen müssen soziale Netzwerke zur Kommunikation nutzen – unsere Anregung nach dem kurzfristigen Schulausfall am Donnerstag wurde bislang positiv aufgenommen. Neben den Verdener Nachrichten berichtet heute auch die Verdener-Aller-Zeitung über unseren Vorschlag. Auch in Bremen ist man aufmerksam geworden: Malte Engelmann hat die Idee aufgegriffen und will sich nun informieren, inwieweit z.B. die Bildungsbehörde in Bremen sich mit der Nutzung der neuen Medien beschäftigt. Außerdem gab es positive Rückmeldungen von CDU-Kreistagsabgeordneten, die sich mit dem Landrat Peter Bohlmann in Verbindung setzen wollen. Und auch die CDU Kirchlinteln ("Schulausfall: Neue Medien können Irritationen vermeiden") berichtet in einem Artikel bereits auf ihrer Internetseite. Wir sind gespannt, wie es in dieser Thematik weitergeht. Ein kleiner Anfang ist gemacht!








